Familienfreundliches Neubrandenburg I – Vanessa Freund zu Familien, Betreuung und Alltag
Familienfreundliches Neubrandenburg: Alltag erleichtern und Zukunft geben
Familienpolitik zeigt sich nicht in einem einzigen Angebot, sondern im Zusammenspiel von Betreuung, Bildung, Wohnen, Arbeit, Mobilität und Gesundheit.
Familienfreundlichkeit ist ein Querschnittsthema. Für Eltern ist nicht nur entscheidend, ob es eine Kita gibt. Ebenso wichtig sind Öffnungszeiten, Wege zur Arbeit, bezahlbare Wohnungen, Schulen, medizinische Versorgung, Freizeitangebote und die Frage, ob Beruf und Familienleben zusammenpassen.
Vanessa Freund nennt Familienfreundlichkeit in ihrer aktuellen Kandidatenkommunikation ausdrücklich als Ziel und verbindet ihre Themen Bildung, Gleichstellung und Standortentwicklung miteinander. Sie spricht von mehr Personal in Schulen und Kitas, familienfreundlichen Arbeitsbedingungen sowie bezahlbarem Wohnraum. Damit gibt es mehrere belegte Anknüpfungspunkte für dieses Thema.
Kinderbetreuung als Basis des Familienalltags
Die Vier-Tore-Stadt informiert darüber, dass sich in jedem Wohngebiet Kindertageseinrichtungen in freier Trägerschaft befinden. Angeboten werden Krippe, Kindergarten und Hort. Damit existiert eine breite Betreuungsstruktur.
Ob Familienfreundlichkeit tatsächlich funktioniert, hängt aber nicht nur von der Zahl der Einrichtungen ab. Personal, Gruppengrößen, Öffnungszeiten, pädagogische Qualität und Erreichbarkeit sind ebenso wichtig. Vanessa Freund nennt mehr Personal und kleinere Gruppen ausdrücklich in ihrem Schwerpunkt „Gerechte Bildung“.
Familien brauchen verlässliche Abläufe
Der Alltag einer Familie besteht aus vielen Übergängen: Kinder zur Betreuung bringen, zur Arbeit fahren, einkaufen, Arzttermine organisieren und Freizeit ermöglichen. Sobald ein Teil dieser Kette unzuverlässig wird, steigt die Belastung. Fällt Betreuung aus, betrifft dies unmittelbar die Arbeitsfähigkeit der Eltern. Ist der ÖPNV unzuverlässig, können Wege komplizierter werden.
Deshalb ist Familienpolitik eng mit Infrastruktur verbunden. Gute Rahmenbedingungen erleichtern Alltag, schlechte Rahmenbedingungen erzeugen zusätzliche Zeit- und Organisationskosten.
Bezahlbares Wohnen gehört dazu
Familien benötigen häufig mehr Wohnfläche als Einzelpersonen. Damit kann die Wohnkostenfrage besonders relevant werden. Vanessa Freund nennt bezahlbaren familiengerechten Wohnraum als Bestandteil eines attraktiven Neubrandenburgs.
In Ost, Süd und im Lindenbergviertel werden aktuell Wohnungsbaustandorte entwickelt. Für Familien ist dabei nicht nur entscheidend, dass Wohnungen entstehen, sondern ob sie hinsichtlich Größe, Kosten und Wohnumfeld passen.
Gute Schulen schaffen Sicherheit
Eltern treffen langfristige Entscheidungen oft danach, welche Bildungsangebote vorhanden sind. Schulen sind daher ein wichtiger Standortfaktor. In Wahlkreis 2 liegen unter anderem die Grundschule Ost, die Grundschule Süd und die Regionalschule Ost, die 2026 von städtischen Investitions- beziehungsweise Instandhaltungsmaßnahmen erfasst wurden.
Vanessa Freund verbindet Familienpolitik und Bildung über die Forderung nach ausreichend Personal, kleineren Gruppen und moderner digitaler Infrastruktur.
Familie und Beruf vereinbaren
Familienfreundliche Arbeitsbedingungen gehören zu Vanessa Freunds Gleichstellungsschwerpunkt. Dieser Punkt betrifft Mütter und Väter gleichermaßen. Flexible und planbare Arbeitszeiten können helfen, genauso wie zuverlässige Betreuung.
Politik kann betriebliche Entscheidungen nicht vollständig ersetzen, aber Rahmenbedingungen verbessern. Besonders im öffentlichen Dienst und bei der Förderung von Betreuungssystemen besitzt die Landesebene eigenen Einfluss.
Gesundheit und Pflege innerhalb von Familien
Familienpolitik betrifft nicht nur Eltern mit kleinen Kindern. Viele Menschen kümmern sich gleichzeitig um Kinder und ältere Angehörige. Pflegeverantwortung kann erhebliche zeitliche und emotionale Belastungen erzeugen.
Eine familienfreundliche Stadt braucht deshalb medizinische Versorgung, Pflegeangebote und Unterstützungssysteme für verschiedene Generationen. Die Nähe zum Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum und zu ambulanten Angeboten ist ein Standortfaktor, löst aber nicht automatisch alle Fragen der Pflege und Versorgung.
Freizeit und öffentlicher Raum
Familien verbringen einen erheblichen Teil ihrer Freizeit im Wohnumfeld. Spielplätze, Sport, Grünanlagen, sichere Wege und Begegnungsorte beeinflussen die Lebensqualität. Gerade Kinder erleben eine Stadt aus einer anderen Perspektive als Erwachsene. Sichere Querungen, kurze Wege und erreichbare Angebote können Selbstständigkeit fördern.
Der neue Kinder- und Jugendbeirat der Stadt bietet zusätzlich die Möglichkeit, junge Perspektiven stärker in Entscheidungen einzubeziehen. Familienfreundlichkeit sollte deshalb nicht ausschließlich aus Sicht Erwachsener definiert werden.
Familienfreundlichkeit als Standortvorteil
Unternehmen konkurrieren um Fachkräfte. Für Beschäftigte mit Kindern können Betreuungsangebote und Schulen entscheidend sein, wenn sie einen Arbeitsort auswählen. Damit wird Familienpolitik auch wirtschaftspolitisch relevant.
Eine Stadt, in der Arbeit, Wohnen und Familie gut miteinander vereinbar sind, besitzt Vorteile im Wettbewerb um Fachkräfte. Genau hier treffen Vanessa Freunds Themen Wirtschaft, Gleichstellung, Bildung und Familienfreundlichkeit aufeinander.
Was ist belegt?
Positionen
Vanessa Freund nennt bessere Bedingungen in Schulen und Kitas, familienfreundliche Arbeit und bezahlbaren Wohnraum als politische Ziele.
Offene Priorität
Welche konkreten drei Maßnahmen für Familien sie im Landtag zuerst umsetzen möchte, ist die Leitfrage dieser Seite.
FAQ
Gibt es Kitas in allen Wohngebieten Neubrandenburgs?
Die Stadt führt Kindertageseinrichtungen in jedem Wohngebiet auf.
Warum gehört Wohnen zur Familienpolitik?
Weil Familien geeignete und bezahlbare Wohnflächen sowie ein funktionierendes Wohnumfeld benötigen.
Welche Position Vanessa Freunds ist belegt?
Sie nennt unter anderem bessere Bedingungen in Bildung und Betreuung sowie familienfreundliche Arbeitsbedingungen.
Warum ist Familienpolitik ein Querschnittsthema?
Weil Betreuung, Bildung, Wohnen, Arbeit, Gesundheit und Mobilität im Familienalltag unmittelbar zusammenwirken.
Quellen
Familienfreundlichkeit entsteht dort, wo viele einzelne Strukturen im Alltag zuverlässig zusammenspielen.

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